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Meinen Kinder leiden an Reiseübelkeit. Das müssen sie von mir geerbt haben, denn ich weiss noch, wie ich als Kind immer im Auto hinten drin saß und schon bei den kleinsten Entfernungen ein flaues Gefühl im Magen hatte. War irgendwo eine Kurve, dann konnte ich sicher sein, dass es mir hundelend auf der Autofahrt sein würde. Aus meinen eigenen Erfahrungen, in Kombination mit den Erlebnissen meiner Kinder, hab ich 8 Tipps für euch aufgeschrieben, die garantiert für Besserung im Auto sorgen!

Wir packen gerade unsere Koffer. Nach zwei Wochen Sonne, Strand und Meer wartet morgen unsere lange Fahrt nach Hause auf uns.

Davor nehmen ich mir kurz Zeit, um die schönsten Momente der vergangenen Tage festzuhalten.

Heute ist schon Tag 9 unserer wunderbaren Ferien. Die Kinder haben Freunde kennen gelernt und sind gerade ( um halb elf Abends) mit Käschern unterwegs um Junikäfer zu fangen. Zuvor waren wir den ganzen Tag am Strand und haben uns auf Luftmatratzen treiben lassen. Das Wasser ist leider noch sehr frisch und so haben wir auch im Sand viel zu tun. Wir bauen riesige Burgen, heben Wasserlöcher aus und sammeln nur die schönsten und größten Muscheln die wir finden können.

Wir packten also die Koffer, immer noch voller Glück über die Ferienwohnung am Bodensee, die wir so kurzfristig bekommen hatten. Man macht sich natürlich so seine Gedanken darüber, aber im Prinzip war alles egal. Hauptsache Urlaub und nicht zuhause bleiben müssen. Nach ungefähr 4,5 Stunden kamen wir endlich in Lindau an. Unterwegs hatte ich noch den echt glorreichen Einfall, dass wir in Meersburg zu Mittag essen könnten. Dort verbrachten wir dann 30 Minuten damit, über alle möglichen, vollbesetzten Parkplätze zu schleichen, immer in der Hoffnung das ganz plötzlich einer frei wird. Natürlich total für die Katz. Es gab dann Laugenbrötchen aus einem Bäcker kurz vor Friedrichshafen, weil wir in Meersburg vor lauter Touristenansturm keine Möglichkeit hatten unser Auto irgendwo abzustellen. Danach überquerten wir die bayrische Landesgrenze und kamen von da an gut voran. Der stockende Verkehr löste sich auf, schnell waren wir in Lindaus Innenstadt und hatten unser Feriendomizil gefunden.
Als ich unseren Freunden erzählte, dass wir in zwei Wochen, mitten im August, an den Bodensee fahren wollten, zuerst aber noch eine Unterkunft suchen müssten, erntete ich ungläubiges Kopfschütteln. "Für vier Personen? Mitten in der Hochsaison?" "Ja." erwiderte ich. "Da gibts bestimmt noch freie Ferienwohnungen. Der Bodensee ist ja so groß!" "Da müsstet ihr schon echt Glück haben. Da wird nicht mal ein Plätzchen auf dem Camping-Platz frei sein." "Mhmmm...." machte ich. Im Stillen dachte ich mir natürlich meinen Teil. Es gibt doch immer noch ein freies Plätzchen wenn man wirklich will, dachte ich. Man muss es nur finden!

So fing alles an....

Angefangen hatte die ganze Urlaubsdiskussion noch eine Woche früher. Wir waren zum Hochzeitstag ein Wochenende in Konstanz gewesen, nur mein Mann und ich. Und als wir nach zwei herrlichen Tagen Seeluft und Sonnenschein wieder Zuhause angekommen waren, hatten wir so richtig Lust auf mehr. Mehr Urlaub, Wasser und Sonne für die ganze Familie.
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