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[Werbung wegen Markenerkennung] Habt ihr Lust auf eine Blogparade? Heute hatte ich eine interessante Unterhaltung mit einer befreundeten Mutter, deren Kind gerade in die 5. Klasse gekommen ist. Wir unterhielten uns über die vielen Bücher und Hefte, die die Kinder nun jeden Tag mit in die Schule schleppen müssen. Ich erzählte ihr, wie meine große Tochter jeden Tag in die Schule kommt und wie wir mit dem vielen Gewicht umgehen. Wir stellten fest, dass ihr einige meiner Ideen ganz neu waren und dass sie aber auch Dinge wusste, auf die ich nie gekommen wäre.

Blogparade: Zu schwerer Schulranzen - was kann man dagegen tun?

Deshalb würde ich auch von euch gerne wissen: Was tut ihr, wenn der Schulranzen der Kinder zu schwer ist?

Die Schule hat wieder angefangen und damit ist es auch Zeit, dass Thema Hausaufgaben weiter zu beleuchten. Wie ihr ohne Stress auskommt und die Hausaufgaben ganz entspannt laufen können, dass hab ich euch hier aufgeschrieben. Jetzt wird es Zeit, für ein paar Geschichten rund um Hausaufgaben.

Ich starte heute mit 100 Kastanien, die für den Matheunterricht in der Schule gebraucht wurden.

Zwischen Ostern und Pfingsten erhöht sich die Schlagzahl der geschriebenen Klassenarbeiten dramatisch. Kein Wunder: zwischen Fasnacht und Ostern gab es keine einzige Arbeit - nicht mal ein winzig kleines Diktat. Und da sich das Schuljahr langsam dem Ende zu neigt, müssen die verbliebenen Arbeiten fürs zweite Schulhalbjahr endlich mal geschrieben werden. Ich verate euch heute, wie sich meine Kinder auf Klassenarbeiten vorbereiten und warum Streß bei uns keine Chance hat.

Tollabea hat zusammen mit dem Studienkreis zu einer Blogparade aufgerufen. Es geht dabei um Elternstories rund um Hausaufgaben. Seit meine Kinder in der Schule sind  hab ich schon so einiges Nachmittags erlebt. Der emotionale Erfahrungsschatz reicht von "Windstiller Tag mit Sonnenschein" bis zu "Sturmgepeitschte See mit Donnergrollen". Eines hab ich dabei aber gelernt: Wenn man ein paar kleine Tipps beachtet, dann muss es gar nicht zum Donnergrollen kommen. Und weil ich finde, dass man nicht oft genug Sonnenschein im Kinderzimmer haben kann, möchte ich ein paar Erfahrungen mit euch teilen.

Vierte Klasse Grundschule – damit steht uns diesen Sommer der Schulwechsel auf eine weiterführende Schule ins Haus. Zur Wahl stehen das Gymnasium mit G8, die Realschule und die Werksrealschule.

Der Auswahlprozess ist in vollem Gange, wir Eltern pilgern zu Infoverstaltungen und versuchen uns ein Bild darüber zu machen, was das Beste für unsere Kinder ist. Selbst das Beratungsgespräch mit dem Klassenlehrer wird ein mit Spannung erwartetes Event, weil wir uns von den Lehrern den ultimativen Beschluß darüber erhoffen, wie es mit unseren Kindern weitergehen soll.

Neulich kam das Töchterchen nach Hause und fragte mich, ob ich wüsste wer Nils Armstrong sei. Ich antwortete ihr, dass er wohl der erste Mensch auf dem Mond gewesen wäre. Und ich fragte sie, woher sie das wüsste und wo dieses Thema zur Sprache gekommen sei. "Na, in der Schule natürlich. Meine Klassenlehrerin hat die Mondlandung im Fernsehen gesehen."

Zuerst war ich baff erstaunt. Die Klassenlehrerin meiner Tochter hat die Mondlandung im Fernsehen gesehen?

"Als Kind, Mama. Als sie vier oder fünf Jahre alt war. Das hat sie uns heute erzählt."

Schulprojekt: Tageszeitung kennenlernen

Damit war dann erstmal gut. Ich vergaß die ganze Angelegenheit wieder. Bis die Tochter vor ein paar Tagen nach Hause kam und eine Zeitung mitbrachte. In der Schule läuft nämlich grade ein tolles Projekt. Die Kinder bekommen zwei Wochen lang jeden Tag eine Tageszeitung. Jedes Kind eine für sich alleine. Sie lernen wie man die Zeitung liest, was drin steht, welche Formate es gibt und auch wie Redakteure arbeiten. Meine Tochter macht zum Beispiel mit zwei Freundinnen zusammen ein Interview mit einer Gesangslehrerin.Und natürlich lesen sie darin auch die Nachrichten.

Beim Beobachten meines Töchterchens wie sie Kleinanzeigen schnippelt, Artikel mit dem Textmarker anstreicht und sich auf ihr Interview vorbereitet, kam ich dann ins Grübeln darüber, wie ich als Kind Nachrichten gesehen habe. Und da komme ich jetzt wieder auf die Mondlandung zurück.

Neulich war eine Klassenkameradin meiner Tochter hier. In der vierten Klassen bekommen die Kinder den Auftrag, eigenständig einen Vortrag zu einem ihrer Lieblingsthemen auszuarbeiten und dann vor der Klasse vorzutragen. Als Arbeitsort wählten sie unser Wohnzimmer und saßen dann zwei Nachmittage lang sehr konzentriert an dieser Aufgabe. Während die beiden da so saßen und ihr Plakat ausarbeiteten, ging ich in Gedanken meine Grundschulzeit durch. Zumindest den Teil, an den ich mich noch erinnern kann. Ich erinnere mich nicht, dass ich in den ersten vier Klassen ein Referat gehalten habe. Letztes Jahr war beim Töchterchen schon eine Buchvorstellung dran. Auch an so etwas kann ich mich nicht erinnern. Ich weiß noch, dass ich in der sechsten Klasse mal einen Vortrag über Wellensittiche gehalten habe. Das Thema lag nahe, weil ich Zuhause Wellensittiche als Haustiere hatte. Außerdem hatte ich ein Buch zu dem Thema. Für das Refarat zeichnete ich einen Wellensittich auf ein Blatt Papier. Dazu fasste ich eine Seite Text zusammen - das war mein Referat.

Fakten recherchieren wie die Großen

Welch ein Unterschied zu dem, was die beiden Mädchen erarbeitet haben. Erstens mal das Thema: Totenkopfäffchen. Meine Tochter wusste nicht einmal, dass das Tier was da bei Pipi Langstrumpf mitspielt, ein Totenkopfaffe ist. Sie wurde von ihrer Freundin zu dem Thema überredet.

Abschied vom Kindergarten

Heute hatte das Söhnchen seinen allerletzten Tag im Kindergarten. Wirklich seinen allerletzten. Wir packten zum letzten Mal seine Tasche mit der Wechselkleidung, sammelten die Gummistiefel ein und leerten die Bastelkiste. Die Erzieherin verkniff sich ein paar Tränchen beim Abschiedswinken und dann schloßen wir die Kindergartentür hinter uns. Unser Nachhauseweg dauert zu Fuß etwa fünf Minuten. Wir tappsten etwas wortkarg nebeneinander her, beladen mit allem möglichen Krimskrams der sich im Kindergarten angesammelt hatte. Der Abschied bedeutet für das Söhnchen, dass er jetzt ganz bald ein Schulkind ist: die Schultüte steht im Schrank und wartet auf ihren baldigen Einsatz, der neue Schulranzen gleich daneben (im Schrank deshalb, weil der Sohn sonst jeden Tag aus lauter Freude daran, damit Schule spielen würde). Gestern kam ein Brief von der Schule darin war die Einkaufsliste, ein Foto seiner neuen Lehrerin und noch einiges mehr an guten Informationen, damit der große Start gelingen kann.
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