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Das Vergessen liegt nicht in der Natur von Müttern. Wir wissen, wann wir Geschenke zu besorgen haben und welcher Feiertag kurz bevor steht. Unsere Kalender sind voll von Erinnerungen, Merkzettelchen und Haft-Notizen, damit wir auch wirklich an alles denken.

Spannend wird es, wenn dann wirklich alle Systeme versagen, man sich in Sicherheit wiegt und dann feststellt "Uh! Ich habs vergessen!".

Und genau das ist  mir passiert. Ich hab den Nikolaus-Tag vergessen! Zum Glück nicht ganz zu spät, aber sportlich wars dann schon.  Lest hier, was mir passiert ist:

Heute bekommt ihr mal etwas ganz neues von mir. Manchmal überkommt mich der Drang zum dichten. Ich kann dann nur schwer in Fließtext fassen was mich bewegt, aber oft gelingt es mir, meine Gedanken und Gefühle in ein paar Zeilen zu verpacken.

Gestern stand ich am Bett meines Söhnchens und half ihm mit einer Traumreise zum Einschlafen. Und oft, wenn ich meine schlafenden Kinder betrachte, dann werde ich melancholisch und denke darüber nach, wie das am Anfang an, als sie so winzig-klein waren und zum ersten Mal in meinen Armen lagen.

Diese Zeilen hab ich dazu geschrieben und vielleicht gefallen sie euch ja auch 🙂

Heute ist schon Tag 9 unserer wunderbaren Ferien. Die Kinder haben Freunde kennen gelernt und sind gerade ( um halb elf Abends) mit Käschern unterwegs um Junikäfer zu fangen. Zuvor waren wir den ganzen Tag am Strand und haben uns auf Luftmatratzen treiben lassen. Das Wasser ist leider noch sehr frisch und so haben wir auch im Sand viel zu tun. Wir bauen riesige Burgen, heben Wasserlöcher aus und sammeln nur die schönsten und größten Muscheln die wir finden können.

Die heutigen Freitagslieblinge werden inspiriert und präsentiert von den Schulferien. Und natürlich noch vom Osterhasen, der den Kindern neue Inliner in die Nestchen gelegt hat.

Es ist Ferienzeit und so gab es jede Menge Lieblingszeit mit den Kindern. Ob beim Ostereier-Suchen, Sonne genießen oder Inliner fahren  - die Kinder sind gerade super ausgeglichen. Das kommt nicht zuletzt davon, dass auch wir Erwachsenen entspannt sind. Und damit hat die ganze Familie schöne Osterferien mit viel Familienzeit. Im übrigen kann jetzt die ganze Familie besser Inliner fahren als ich - was aber auch keine große Kunst ist, denn ich bin froh wenn ich drauf stehen kann und nicht umfalle.

Inliner Fahren
Der Osterhase hat nicht nur Schokolade gebracht...

Mein Lieblingsessen war diese Woche der erste Spargel. Die weißen Stangen haben einen festen Platz in unserem Speiseplan und jedes Jahr probiere ich wieder ein oder zwei neue Rezepte aus, nur um dann festzustellen, dass wir doch alle am allerliebsten Spargel mit Sauce Hollandaise und Kratzete bevorzugen. Ihr wisst doch alle was Kratzete sind? So nennt man hier die verrissenen Pfannkuchen oder Omletts die so gerne zum Spargel gegessen werden.

Spargel und Steak
Spargel. Mhmmm... am liebsten mit Kratzete, aber mit Steak auch sehr lecker.

Das zweite Lieblingsessen der Kinder sind diese Gesellen hier. Ganze Rudel von Schoko-Osterhasen bevölkern derzeit die Kinderzimmer 🙂

Osternest
Der Osterhase hat es dieses Jahr gut gemeint...

Mein Buch der Woche ist "Die Auswahl". Es ist der erste Teil der Jugendbuchtrilogie rund um Cassia und Ky. Der erste Band erinnerte mich in Szenerie und Aufbau sehr an "Hüter der Erinnerung.

Die Auswahl - Cover
"Die Auswahl" von Ally Condie *Amazon Affiliate Link

Inhalt: Cassia lebt in einer streng reglementierten Welt. Das Buch steigt ein, als sie zu ihrem "Paarungsball" aufbricht. In Cassias Welt werden Partner füreinander bestimmt und sortiert. Anhand von genauen Metriken, die Krankheiten verhindern und zum bestmöglichen Nachwuchs führen würden, bekommen die Jugendlichen ihre späteren Partner zugeteilt. Bei Cassia ereignet sich jedoch ein Fehler und sie beginnt die Vollkommenheit ihrer Welt zu hinterfragen. Ich bin inzwischen am zweiten Teil der Dystopie angelangt und auch dieses Buch kann ich fast nicht aus der Hand legen.

Meine Inspiration der Woche würde ich eher einen AHA-Effekt nennen: ich war sehr oft draußen mit der ganzen Familie. Egal ob beim Inlinern, beim Walken oder bei anderen Aktivitäten - es war wunderbar und hätte diese Zeit um keinen Preis mit einer Me-Time eintauschen wollen. Man kann genauso viel Kraft und Energie tanken, wenn man zusammen mit den Kindern Dinge tut die allen Spaß  machen, wie wenn man sich für sich alleine Zeit nimmt. Das ist eine sehr wohltuende und gute Einsicht, die ich aus dieser Ferienwoche mitnehme!

Ein bisschen Me-Time gabs dann heute Nachmittag doch noch: während die Kids mit ihren Freunden unterwegs waren, hab ich mein Yoga an der frischen Luft gemacht.

Yoga Me-Time
Me Time: Sonne und frische Luft machen Yoga noch mal so schön.

Mehr Freitagslieblinge gibt es bei BerlinMitteMom. Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende.

Eure Carola

Fastenzeit und Diät hin oder her: die Kinder essen natürlich ganz normal weiter und es werden auch ihre Lieblingsgerichte weiterhin aufgetischt. Und weil das Töchterchen seit neustem ihre Liebe zum Backen entdeckt hat, gibts ab heute eine neue Kategorie in meinem Blog. In "Kinder am Herd" stelle ich euch regelmäßig neue Rezepte vor, die von den Kindern alleine oder mit minimaler Mithilfe von uns Erwachsenen selbst zubereitet werden können.

Heute machen wir den Anfang mit dem womöglich leckersten Waffelrezept der Welt.

Es ist wieder Freitag und da gibt es natürlich auch wieder die fünf liebsten Dinge, die ich in dieser Woche erlebt habe. Und los gehts! Mein Lieblingsbuch, weswegen ich diese Woche wirklich sehr müde bin, ist " Magisterium - Der Weg ins Labyrinth" von Cassandra Clare und Holly Black. Erstere hat die "Chroniken der Unterwelt" geschrieben, was zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört. Ich bin aus Zufall auf diesen Pageturner gestoßen und konnte es quasi seit Montag nicht mehr aus der Hand legen. Dementsprechend dunkle Ringe zieren heute meine Augen. Wenn ihr möchtet, dann schaut auch auf Lovelybooks vorbei, dort könnt ihr meine Rezension zum ersten Teil lesen.
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"Wald" ist für mich Inbegriff von Erholung und guter Laune. Ich bin großer Fan von "Im Wald laufen gehen". Und zwar nicht zum Joggen, sondern zum Wandern oder Walken. Manchmal geh ich auch spazieren, das ist dann quasi die Slow-Relax Variante ;-). Ich habe dabei viel Glück mit meiner Familie, die auch sehr gerne laufen und wandern geht. Oder sagen wir mal, die Kinder lassen sich noch leicht dazu überreden mit uns über Wurzeln und Steine zu steigen. Sie laufen meistens leichtfüßig und ohne Murren vor uns her alle Berge hinauf und danach wieder hinunter. Aber manchmal braucht es doch etwas mehr Motivation, um die Kinder "schon wieder in den Wald" zu locken.

Wald Spaziergang
Ein Waldspaziergang macht gute Laune

Neulich kam das Töchterchen nach Hause und fragte mich, ob ich wüsste wer Nils Armstrong sei. Ich antwortete ihr, dass er wohl der erste Mensch auf dem Mond gewesen wäre. Und ich fragte sie, woher sie das wüsste und wo dieses Thema zur Sprache gekommen sei. "Na, in der Schule natürlich. Meine Klassenlehrerin hat die Mondlandung im Fernsehen gesehen."

Zuerst war ich baff erstaunt. Die Klassenlehrerin meiner Tochter hat die Mondlandung im Fernsehen gesehen?

"Als Kind, Mama. Als sie vier oder fünf Jahre alt war. Das hat sie uns heute erzählt."

Schulprojekt: Tageszeitung kennenlernen

Damit war dann erstmal gut. Ich vergaß die ganze Angelegenheit wieder. Bis die Tochter vor ein paar Tagen nach Hause kam und eine Zeitung mitbrachte. In der Schule läuft nämlich grade ein tolles Projekt. Die Kinder bekommen zwei Wochen lang jeden Tag eine Tageszeitung. Jedes Kind eine für sich alleine. Sie lernen wie man die Zeitung liest, was drin steht, welche Formate es gibt und auch wie Redakteure arbeiten. Meine Tochter macht zum Beispiel mit zwei Freundinnen zusammen ein Interview mit einer Gesangslehrerin.Und natürlich lesen sie darin auch die Nachrichten.

Beim Beobachten meines Töchterchens wie sie Kleinanzeigen schnippelt, Artikel mit dem Textmarker anstreicht und sich auf ihr Interview vorbereitet, kam ich dann ins Grübeln darüber, wie ich als Kind Nachrichten gesehen habe. Und da komme ich jetzt wieder auf die Mondlandung zurück.

Ich hab meine Kinder gefragt, warum sie gerne ein eigenes Haustier haben möchten. Und das waren die Antworten:
  • weil das dann so kuschelig ist
  • weil ich dann einen Freund habe
  • weil mir das Tier vertraut
  • weil ich mich dann darum kümmern kann
  • weil dann immer jemand da ist
  • weil das so toll ist
Meine Kinder lieben Tiere. Sie kümmern sich rührend um unseren Kater Leo, überwinden sich dazu, das Katzenfutter in den Napf zu füllen ("Iih, das stinkt, Mama!") und öffnen zehntausend Mal am Tag die Terrassentür um die Katze rein und raus zu lassen. Das Töchterchen mistet freiwillig und mit großer Freude einen Ponystall aus, nur um nahe an ihrem Lieblingspony dran sein zu können. Alles was vier Beine, Fell und hübsche Glubschaugen hat wird von meinen Kindern neugierig entdeckt und erforscht.
Haustier und Kind - Katze füttern
Füttern ist eine der täglichen Pflichten, damit Kater Leo eine zufriedene Katze ist.

Wie kann eine Beziehung zu einem eigenen Tier aussehen?

Bei meinen Eltern Zuhause gab es immer Katzen. Meine Lieblingskatze war ein ganzes Leben lang mein Begleiter. Sie war schwarz, ziemlich temperamentvoll und ein Jahr älter als ich. Sie "adoptierte" mich schon im Babyalter und lag in meiner Wippe wenn ich schlief. Wenn ich weinte lief sie zu meiner Mutter und maunzte solange bis meine Mutter kam und mich hochnahm. Sie tröstete mich wenn ich weinte, sie schmuste mit mir (wenn sie wollte) und wir konnten ausgiebig miteinander spielen. Manchmal waren wir zusammen draußen und ich ging überall dorthin, wo auch die Katze hin ging. Dabei lernte ich zum Beispiel, was ein Katzenrevier ist. Manchmal begleitete uns die Katze auf dem Weg zum Kindergarten. An der unsichtbarenReviergrenze blieb sie sitzen und miaute uns hinterher. Ich war nicht ihr Dosenöffner, aber wir hatten trotzdem ein ganz besonderes Verhältnis, bis sie uns dann mit 18 Jahren verlies. Dies war ein einschneidendes Erlebnis für mich. Ich fühlte mich, als wäre meine beste Freundin nicht mehr da. Ich fühlte mich alleine, verlassen und sehr lange unglaublich traurig über diesen Verlust.
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