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allergie

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Wenn ich etwas gar nicht mag, dann sind es Dinge oder Umstände, die mich dazu zwingen noch mehr zu putzen als ohnehin in einem vier Personen Haushalt plus Katze nötig ist. Nun kann man sich (nicht nur aus diesem Grund) vorstellen, dass ich recht bekümmert war, als sich herausstellte, dass eines der Familienmitlieder eine Hausstauballergie mit sich herum trägt. Als wir beim Allergietest waren, wünschte ich mir 15 Minuten sehr, dass es wenigstens keine Tierhaarallergie sein möge. Ich wünschte mir Frühblüher, obwohl dies nicht sehr wahrscheinlich war, wenn ich so an die Situationen zurückdachte, in der die Allergie sich bemerkbar gemacht hatte. Wie es ist Leben oft so ist, ich bekam nur die Hälfte von dem was ich gewollt hatte. Keine Katzen, keine Tierhaare. Aber ich war dann doch leicht entsetzt als der nette HNO uns sagte, dass das Kind gegen Hausstaubmilben allergisch sei.

Putzen,  waschen, wegsperren

Die Staubmilbe an sich ist nicht besonders langlebig. 60 Grad heißes Wasser reichen schon um das Vieh um die Ecke zu bringen. Aber wer hat schon eine Waschmaschine, die eine ganze Matratze waschen kann. Schon das Waschen der Bettwaren wird zum stopfigen Erlebnis und man hofft inständig, dass der Trockner nicht von der Maschine hüpft, während der Schleudergang das Bett im Kreis herum wirft. Zum Glück gibt es sogenannte Encasings. Das sind Schutzhüllen, die man um Matratze und Bettwaren herum anbringt, damit die Milben drin bleiben und weniger in die Atemwege des geplagten Allergikers eindringen können.
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