Anlass zu diesem Post gibt mir ein bis dato völlig unbekanntes „Angry Birds“ Fahrzeug im Kinderzimmer des Söhnchens. Und für alle die jetzt irgendwas StarTrek-mäßiges erwarten – dieser Post streift nur ein kleines bisschen das Raumschiff Enterprise und entfernt sich rasant schnell wieder davon. Denn heute reden wir über die unbekannten Weiten in Kisten und Schränken von Kinderzimmern – und nicht des Weltraums! Manchmal habe ich in den Zimmern meiner Kinder das Phänomen, das Dinge darin sind, die ich nie zuvor gesehen habe. Und je älter sie werden, desto öfter passiert das. Dieses Phänomen, dass ich zwar in seiner Umkehrung durchaus auch von mir kenne (sprich: Dinge, die man echt gern mag, sind plötzlich für immer verschwunden), ist mir ein bisschen unheimlich, weil es doch dafür spricht, dass ich offenbar die Kontrolle über den Inhalte der Kinderzimmer zu verlieren drohe. Ich fange mal am Anfang an, denn das klärt die Sachlage vielleicht etwas besser. Am Anfang war das Baby. Dieses Baby brauchte noch keine Spielsachen, denn die Welt war erst einmal genug. Nach und nach wurde aus diesem, sich selbst genügenden, Wesen ein etwas größeres Kind. Und auf einmal waren da all die herrlichen Dinge, die so verlockend in ihrer Glitzerhaftigkeit und Schönheit in allen Ecken der Welt aufleuchteten. Wo man stand und ging, das Kind erblickte immer mehr von den Herrlichkeiten die es in seinen Händchen halten und nicht mehr hergeben wollte. Und dann waren da noch die Erwachsenen. Erwachsene sind hinsichtlich kleiner Kinder etwas seltsam. Wenn man ein kleines, süßes Baby erblickt will man quasi nichts anderes, als das dieses Kind lächelt und das es einen mag. Das versuchen Erwachsene unter Umstände gerne zu erkaufen. Die Währung lautet Süßkram oder eben Spielzeug. Kinder freuen sich wenn sie etwas bekommen, sie gewöhnen sich daran dass sie etwas bekommen, die Eltern freuen sich, wenn die Kinder Geschenke bekommen. Und die schenkenden Erwachsenen freuen sich wenn sich Eltern und Kinder freuen. (Manchmal freuen wir Schenkenden uns auch, wenn die Eltern nicht so erfreut sind, aber das ist eine andere Geschichte.) Soweit alles schön. Dann werden Kinder irgendwann noch größer. Das Kinderzimmer füllt sich. Bei sehr kleinen Kindern kann man überschüssiges Spielzeug noch sehr schnell verkaufen, verschenken, ausräumen (das Baby kann sich ja noch nicht wehren, wenn wir die x-te ungenutzte Glitzerrassel oder das n-te blaue Plastikauto mit dem schrecklichen Sound aus dem Kinderzimmer entfernen). Sobald Kinder einen eigenen Willen haben, ist das aber nicht mehr so einfach. Jede Mutter hat bestimmt schon mal einen undursichtigen Plastikbeutel oder Karton mit ausrangierten Spielsachen in einer Nacht und Nebel Aktion in den Keller oder direkt in die Mülltonne befördert, in der Hoffnung dass das Kind nicht just in dem Moment um die Ecke linst oder aufwacht wenn wir auf Zehenspitzen mit unserer Beute aus der Tür hinausschleichen. Und wehe das Kind kommt uns auf die Schliche. Geschrei, Gezeter, Mordio sag ich da nur. Das Kinderzimmer füllt sich also weiter. Denn so viel Spielzeug wie Kinder zu Geburtstagen, Weihnachten usw. geschenkt bekommen, kann man gar nicht so schnell wieder entsorgen dass es keiner bemerkt. Und Schwupps, eines Tages, kommst du nichtsahnend ins Zimmer deines Kindes… …und findest den Auswurf eines schwarzen Lochs. Anders kann ich das einfach nicht erklären. Man schaut interessiert über des Kindes Schulter, das den Boden mit Playmobil / Lego / Spielzeug-Autos / <an dieser Stelle das passende Spielzeug einsetzen/>, etc. … bedeckt hat. Auf einmal fokussiert sich der elterliche Blick: „Hast du das ausgeliehen?“ „Nein.“ „Woher hast du das?“ „Hab ich zu x, y, z, von n, m, l, bekommen.“ Und was macht der Erwachsene dann? Gibt seine Unwissenheit zu und guckt blöd. Kontrollverlust ist an sich ja keine schöne Sache. Schon gar nicht, wenn er mitten im eigenen Zuhause von statten geht. Zu den schwarzen Löchern zurück: Natürlich ist meine Theorie total falsch. Schwarze Löcher sind eigentlich Gebilde, die alle umliegende Materie verschlucken. Infolgedessen sind wahrscheinlich zwanzig Paar Babysocken, vierundfünfzig Kuscheltiere und an die fünfundzwanzig farbige Beruhigungssauger eher in einem solchen Loch verschwunden als das irgendwelches Spielzeug da raus kommt. Also vielleicht wäre die passende Bezeichnung mehr ein Wurmloch oder ein StarGate. Aber für die von uns, die keine studierten Astrophysiker sind: wo etwas reingeht muss auch irgendwo wieder etwas raus kommen! Wer weiß schließlich, ob nicht irgendwo in einer Dimension gerade ein anderes Kind ein „Angry Bird“ Auto vermisst??

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  • Wir lesen Liliane Susewind 💜 wie immer mit diesen großartigen, schönen Illustrationen von Eva Schöffmann-Davidov. Einfach toll.

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  • Guten Morgen 😊

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  • Schaut, was ich heute von #Lovelybooks bekommen habe! Wir nehmen an der Leserunde teil zum neuen Buch von Liliane Susewind. Ist das nicht ein tolles Cover ?? 😍

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  • Heute schauen wir zusammen in unseren neusten Kinderbuch-Liebling. Die liebe @familienbuecherei hat mich zu #openbook getaggt und natürlich zeig ich euch gerne die wunderschönen Innenseiten von #DieDreiMagier "Das magische Labyrinth. Illustriert von Rolf Arvi Vogt. Ich tagge weiter und hoffe, dass ihr uns auch eure Buch-Innenseiten zeigt 😊

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  • Futter-Situation? Ungenügend!!!
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