Heute war die Einschulung vom Sohn. Zu diesem Anlass hab ich endlich mal wieder gebacken. Zum Kaffee gab es einen Zwetschgen-Streuselkuchen mit etwas Schlagsahne. Für die Kinder hab ich etwa ein Drittel des Blechs mit Äpfeln belegt, weil sie keinen Zwetschgenkuchen mögen. Das geht super zusammen. Und weil es uns so gut geschmeckt hat, kommt hier auch gleich das Rezept dazu:

Zutaten

Für den Hefeteig:
  • 500g Mehl
  • 30g Hefe
  • 80g Zucker
  • 1/4 Liter lauwarme Milch
  • 60g zimmerwarme Butter / Margarine
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
Als ich unseren Freunden erzählte, dass wir in zwei Wochen, mitten im August, an den Bodensee fahren wollten, zuerst aber noch eine Unterkunft suchen müssten, erntete ich ungläubiges Kopfschütteln. "Für vier Personen? Mitten in der Hochsaison?" "Ja." erwiderte ich. "Da gibts bestimmt noch freie Ferienwohnungen. Der Bodensee ist ja so groß!" "Da müsstet ihr schon echt Glück haben. Da wird nicht mal ein Plätzchen auf dem Camping-Platz frei sein." "Mhmmm...." machte ich. Im Stillen dachte ich mir natürlich meinen Teil. Es gibt doch immer noch ein freies Plätzchen wenn man wirklich will, dachte ich. Man muss es nur finden!

So fing alles an....

Angefangen hatte die ganze Urlaubsdiskussion noch eine Woche früher. Wir waren zum Hochzeitstag ein Wochenende in Konstanz gewesen, nur mein Mann und ich. Und als wir nach zwei herrlichen Tagen Seeluft und Sonnenschein wieder Zuhause angekommen waren, hatten wir so richtig Lust auf mehr. Mehr Urlaub, Wasser und Sonne für die ganze Familie.

Abschied vom Kindergarten

Heute hatte das Söhnchen seinen allerletzten Tag im Kindergarten. Wirklich seinen allerletzten. Wir packten zum letzten Mal seine Tasche mit der Wechselkleidung, sammelten die Gummistiefel ein und leerten die Bastelkiste. Die Erzieherin verkniff sich ein paar Tränchen beim Abschiedswinken und dann schloßen wir die Kindergartentür hinter uns. Unser Nachhauseweg dauert zu Fuß etwa fünf Minuten. Wir tappsten etwas wortkarg nebeneinander her, beladen mit allem möglichen Krimskrams der sich im Kindergarten angesammelt hatte. Der Abschied bedeutet für das Söhnchen, dass er jetzt ganz bald ein Schulkind ist: die Schultüte steht im Schrank und wartet auf ihren baldigen Einsatz, der neue Schulranzen gleich daneben (im Schrank deshalb, weil der Sohn sonst jeden Tag aus lauter Freude daran, damit Schule spielen würde). Gestern kam ein Brief von der Schule darin war die Einkaufsliste, ein Foto seiner neuen Lehrerin und noch einiges mehr an guten Informationen, damit der große Start gelingen kann.
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