Ich habe die zweite Woche mit Gymondo abgeschloßen und wie versprochen gibt es hier ein kleines Update zu meinen Fitnessbemühungen.

Die Workouts

Letzte Woche waren fünf Workouts bei Gymondo zu erledigen. Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag. Ich hab immerhin vier davon gemacht, am Samstag hat es einfach nicht gepasst. Ich war zudem noch am Dienstag mit einer Freundin im "richtigen" Sport, also gleicht sich das wieder aus. Die Workouts kann ich jetzt zwar an einem anderen Tag machen, Gymondo wertet ein verpasstes Workout jedoch als "Nicht gemacht". Egal ob man es nachholt - das könnte gerne auch anders sein. Andererseits sind es diese Woche schon wieder fünf Workouts. Ich wüsste gar nicht, wo ich noch eines Nachholen sollte. Ich denke dass man zu einem späteren Zeitpunkt auch mal locker zwei hintereinander weg machen kann. Im Moment fühle ich mich dazu allerdings noch nicht bereit.

Muskelkater hatte ich soweit keinen, aber ich fand die Workouts in der Woche davor (also Woche 1) um einiges besser und fordernder. In Woche 1 waren gefühlt mehr High Intensity Trainings dabei. In Woche 2 hat die Mischung für mich nicht so richtig gestimmt. Aber geschafft ist geschafft, das ist die Hauptsache.

Low-Carb, aber trotzdem kein Minus auf der Waage

Ernährungsmäßig war ziemliche Flaute angesagt die letzte Woche. Low Carb steht auf meinem Speiseplan und ich muss sagen: das ist gar nicht so einfach. Bis am Donnerstag hab ich versucht, wie bei Gymondo empfohlen, meine neue Ernährung ohne Kalorienrechner zu organisieren. Dadurch hab ich mir zwar viele Gedanken darüber gemacht, was ich alles essen kann, wenn ich keine Kohlehydrate zu mir nehmen darf. Aber Gewicht verloren hab ich nicht. Es gibt zwar die sogenannte Faustformel für den Ernährungsplan von Gymondo, aber ich hab das irgendwie nicht auf die Reihe gekriegt.

Das hat mich letztlich so frustiert, dass ich am Donnerstag einen Kalorienrechner auf dem Handy installiert habe und mir seither jede Mahlzeit notiere. Um das ordentlich zu machen, wiege ich jetzt natürlich auch oft meine Lebensmittel ab.  Und siehe da: durch das Low-Carb und die damit verbundenen Austauschlebensmittel hab ich mehr Kalorien zu mir genommen als davor.

Aufwand für die Mittagsmahlzeiten

Die andere Herausforderung: Low-Carb ist in der Umsetzung mit Familie und vollgepacktem Tagesplan gar nicht so einfach wie gedacht. Vor allem das Mittagessen hat mich ordentlich auf die Probe gestellt: bei uns wird nämlich Mittags kalt gegessen. Da hab ich nämlich weder Zeit noch Lust nach der Arbeit noch an den Herd zu stehen.

Das bedeutet normalerweise, dass ich Brötchen oder Brot mitbringe und wir dazu Wurst, Käse, Aufstriche und Gemüse wie Paprika, Tomaten oder Gurken essen. Bei Low Carb heisst das, dass ich nach Hause komme, erst einen Salat richten muss, ein paar Eier vorbereite oder irgendwas anderes im Austausch für das fehlende Brot her richten muss. Das dauert definitiv länger, als Brötchen auf den Tisch stellen und die gewohnten Arbeitsschritte zu machen. Das bringt den sehr eng getakteten Tagesplan inklusive Hausaufgaben und Nachmittagsprogramm durcheinander.

Deshalb gibt es jetzt die an meine und die der Familie angepasste Low-Carb Variante für uns:

  • Morgens esse ich mindestens 25g Müsli in mein Joghurt mit Obst, sonst bin ich um 11 Uhr schon wieder hungrig.
  • Mittags gibt es die leichte Low-Carb Variante: Ich esse nur die Hälfte meiner früheren Brotration und rechne mir den Rest per Kalorienrechner schön. Das ist allemal besser, als sich auf das eigene Gefühl zu verlassen, vor allem wenn man noch gar kein Gefühl für die Mengen hat.
  • Abends lasse ich die Kohlehydrate weg. Das ist nicht so schwierig, denn Nudeln, Kartoffeln oder Reis kann man gut durch Gemüse und Salat ersetzen. Ich hab aus diesem Grund extra noch einen neuen Spiralschneider gekauft.

Abgenommen hab ich letzte Woche nicht. Auf die im Programm erwähnten schmelzenden Pfunde warte ich noch. Aber vielleicht wirds ja diese Woche besser, wenn ich mich an die errechneten Kalorienanzahl meiner App halte.

Trotzdem bin ich motiviert!

Trotzdem bin ich stolz auf mich. Ich war zweimal eingeladen und hab weder Nachtisch und Kuchen noch Sekt und Rotwein zu mir genommen. Das rechne ich mir selbst hoch an und das trägt doch sehr zur Motivation bei.

So bleibt der Zeiger der Waage für letzte Woche erstmal da stehen, wo ich auch angefangen habe. Ich bin gespannt auf die nächste Woche.

Wie das alles angefangen hat, lest ihr hier.

Viele Grüße

Eure Carola

5 thoughts on “Der Zeiger der Waage bewegt sich nicht – wie ich motiviert bleibe!”

    1. Danke Dir 🙂
      Zunehmen ist ja auch viel schöner als Abnehmen. Und ich finde man merkt oft gar nicht über welche Zeit man zugenommen hat. Bei mir haben sich die überflüssigen fünf Kilo jetzt seit November angesammelt. Das ist eigentlich eine lange Zeitspanne. Blöd halt, dass man genausoviel Zeit braucht wieder abzunehmen.

  1. Hallo Carola,

    ich finde es auch schwierig motiviert zu bleiben, wenn man sich gefühlt 5 Beine ausreißt, um ein wenig Gewicht zu verlieren. Finde ich aber gut, dass du trotzdem dran bleibst. ich bin auch gerade zuckerfrei unterwegs, nehme es bei den Getränken aber nicht ganz so ernst, ein, zwei Gläschen Wein haben sich am Wochenende irgendwie trotzdem auf meinen Speiseplan geschmuggelt. 🙂
    Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und Motivation.

    Lieben Gruß

    Frau Podenco

    1. Hallo Frau Podenco,
      ich war am Wochenende bei einem Geburtstag und hab Sekt getrunken und Kuchen gegessen. Ist nicht so schlimm, dann gehts halt danach wieder weiter.
      Danke für deinen Kommentar.
      LG
      Carola

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