Als ich unseren Freunden erzählte, dass wir in zwei Wochen, mitten im August, an den Bodensee fahren wollten, zuerst aber noch eine Unterkunft suchen müssten, erntete ich ungläubiges Kopfschütteln. "Für vier Personen? Mitten in der Hochsaison?" "Ja." erwiderte ich. "Da gibts bestimmt noch freie Ferienwohnungen. Der Bodensee ist ja so groß!" "Da müsstet ihr schon echt Glück haben. Da wird nicht mal ein Plätzchen auf dem Camping-Platz frei sein." "Mhmmm...." machte ich. Im Stillen dachte ich mir natürlich meinen Teil. Es gibt doch immer noch ein freies Plätzchen wenn man wirklich will, dachte ich. Man muss es nur finden!

So fing alles an....

Angefangen hatte die ganze Urlaubsdiskussion noch eine Woche früher. Wir waren zum Hochzeitstag ein Wochenende in Konstanz gewesen, nur mein Mann und ich. Und als wir nach zwei herrlichen Tagen Seeluft und Sonnenschein wieder Zuhause angekommen waren, hatten wir so richtig Lust auf mehr. Mehr Urlaub, Wasser und Sonne für die ganze Familie. Eigentlich hatten wir für den Sommer 2016 keine Ferienreise geplant. Jetzt war aber ganz akut Sommer, alle Freunde und Bekannten packten die Koffer. Uns packte das Fernweh. Blieb nur die Frage: wohin? Wir legten alle Bedürfnisse auf den Tisch: die Tochter brauchte Luftveränderung für ihre Bronchien, am liebsten Berge oder Meer. Der Sohn wollte einfach nur weg, weil alle anderen auch wegfuhren. Wir Eltern hätten uns Wanderurlaub vorstellen können, fanden dann Wasser aber doch spannender. Um ans Meer zu kommen, brauchen wir von uns Zuhause mindestens 6  bis 7 Stunden reine Fahrzeit. Staus und Pausen noch nicht mitgerechnet. Wir hatten höchstens sieben Tage Zeit für unseren Last-Minute Urlaub, also kam das richtige Meer nicht in Frage. Also blieb nur ein kleineres Gewässer - wir wollten an einen See!

Gardasee, Comersee, Thunersee, Bodensee?

Wir fingen an, verschiedene Reiseportale und Anbieter für Ferienwohnungen zu durchforsten. Damit waren wir dann auch ganze drei Abende lang beschäftigt. Denn die Wahrheit ist nunmal: wer sich in der Hauptsaison, in den Schulferien ausgerechnet die eine Woche für seinen Urlaub raussucht, in der alle anderen Bundesländer auch noch Ferien haben, der ist irgendwie ziemlich selber schuld. Wir klapperten alle in Frage kommenden Seen ab. Am Anfang waren wir noch sehr optimistisch. Italien, Schweiz, Österreich oder Deutschland: uns war alles recht und alles kam in Frage. Im Verlauf der Suche schauten wir uns zig verschiedenen Feriendomizile an. Wir verglichen Preise und Anreisestrecke und informierten uns nach den jeweiligen Freizeitmöglichkeiten drum herum. Das Ergebnis war enttäuschend: entweder wir könnten eine hübsche Ferienwohnung irgendwo im Nirgendwo mieten. Ohne See, ohne Stadt und auch sonst ohne irgendwas, dafür aber groß und günstig. Oder wir hätten tief in die Tasche greifen müssen um eine mittelmässige Ferienwohnung zu bekommen, die dann wenigstens Blick aufs Wasser hatte. Wobei mit "Blick aufs Wasser" schon mal 2 bis 3 Kilometer Luftlinie zwischen Wasser und Ferienwohnung gemeint sein konnte.

10 Tage vor der Abreise - "Ach, dann bleiben wir halt hier!"

Wir fanden dann eine Seite, auf der es Last-Minute Angebote am Bodensee zu buchen gab. Wir waren begeistert! Siegessicher schrieben wir sieben oder acht Wohnungen an. Wieder in der absoluten Sicherheit, dass wir bestimmt eine von denen bekommen würden. Wahrscheinlich sogar das Superschnäppchen, ganz nah an einem Strandbad am Bodensee (ha, manchmal bin ich ja schon naiv). Was wir nicht wussten und uns dann erst später erzählt wurde: auf jede dieser Angebote kommen ca. 400 Anfragen pro Woche bei den Vermietern! Am anderen Tag warteten wir nervös auf das Klingeln des Telefons. Es passierte aber zuerst einmal gar nichts. Wir erhielten dann per Mail ein paar Antworten in denen geschrieben stand, dass die Wohnung, das Haus, die Scheune, leider schon vergeben seien. Man könne uns aber direkt für nächstes Jahr in die Warteliste eintragen. Aber wir wollten doch dieses Jahr in Urlaub! Am liebsten jetzt sofort! Wir suchten weiter, schrieben wieder Vermieter an, bekamen weitere Absagen und gaben es dann entnervt auf. Unser gemeinsamer Urlaub würde in sieben Tagen beginnen, wir brauchten einen Plan. Also planten wir. Jede Menge Ausflüge, die man von Zuhause aus machen kann. Schließlich wohnen wir im schönen Dreisamtal, man kann schnell in jede beliebige Richtung fahren. Wir würden mit den Kindern also viele Sehenswürdigkeiten in der Umgebung anschauen. Nachdem wir das alles schwarz auf weiß auf Papier hatten, waren wir sehr zufrieden mit uns. Mit einem Mal machte es uns gar nix mehr aus, dass wir nicht woanders übernachten würden. Wir malten den Kindern wunderbare Gedankenbilder und Luftschlößer und die ganze Familie freute sich auf die gemeinsame Zeit. Katzensitter bräuchten wir dementsprechend auch nicht... alles super.

Dann klingelt das Telefon doch noch!

Am Sonntag Abend, sechs Tage vor dem möglichen Abreisetermin, klingelte das Telefon dann doch noch. Ein anderer Urlaubsgast hätte abgesagt, ob wir wohl noch Interesse hätten? Fünf Übernachtungen in einer Ferienwohnung in Lindau am Bodensee, ganz nah am Wasser, ganz nah am Stadtzentrum, genau in unserem Reisezeitraum. Mein Mann und ich waren platt. Und ratlos. Das mussten wir erstmal verdauen. Sollten wir unser komplett geplantes Ferienprogramm umschmeißen und eine kurze Woche lang nach Lindau fahren? Wir sagten dann zu. Weil ja fast ne Woche woanders dann doch ganz was anderes ist, als wenn man Zuhause bleibt. Und weil wir alle anderen Pläne auch ein ander Mal nachholen könnten. Das Haus sah auf dem Bild ganz gut aus, die Wohnung war passabel fotografiert, die Lage der Wohnung passte super zu unseren Plänen.  Die Kinder lachten, wir freuten uns und ich suchte gutgelaunt einen Katzensitter. Im nu war das Ferienprogramm auf Bodensee umgestellt. Das es keine Luxusvilla sein würde, konnte man schon erahnen, aber was solls. Hauptsache Urlaub, oder? Wollt ihr wissen, wie es weiterging? Dann lest Teil 2 🙂

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  • Ich bin immer noch bei der #lebenmitkindchallenge dabei. Leider hab ich zwei Tage verpasst. Ein absoluter #Lieblingssplatz von uns ist der Schwarzwald.  Hier beim Wandern, sonst auch gerne für Picknick, Radfahrer,.... #instamom #schwarzwald #wandern #freizeit #lebenmitkind #blogger_de #blackforest #wandernmitkind #wochenende #zufussunterwegs
  • Glubschis! Jede Menge Glubschis. Bei der #lebenmitkindchallenge ist heute #bunt das Thema.  Und bunter geht's fast nicht 😊

#lebenmitkindern #kuscheltier #sammelwahn #kindersachen #schnickundschnack #instamom #momblogger #kids #glubschis #ty
  • Ich hab gestern die #lebenmitkindchallenge verpasst. Zum Thema #kinderbuch mach ich gerne noch mit. 
Liliane Susewind war ganz lange das Lieblingsbuch  und auch liebstes Hörbuch meiner Tochter. Dazu findet ihr in meinem Blog auch einen Review vom letzten Jahr.  Den Link stell ich euch hier in die Bio. 
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  • Heute im Supermarkt: Eddie Einhorn Popcorn 😃

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  • Gestern waren wir ja wandern und ich würde am Liebsten schon wieder los. Aber noch sind keine Ferien bei uns und deshalb bring ich die Kinder nachher pünktlich ins Karate. Anstatt auf einen Berg. Tja, schade.

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  • Heute gibt's #leckerschmecker in der  #lebenmitkindchallenge . Und hier sind sie: die leckersten Waffeln der Welt mit Apfelmus. 
Rezept gibt's in der Bio ☺ 
#lebenmitkindernchallenge #lebenmitkindern #backenmitkindern #backenmachtglücklich #momof2 #waffeln #apfelmus #diy #instamom #happymommy
  • Wanderung zur Schlangenkapelle bei Stegen. 4 Kilometer hin, 4 Kilometer zurück.  Und nachher haben die Kinder sich ein großes Eis verdient 😊 nur den Cache haben wir nicht gefunden. 
#wald #wandern #sonntag #lebenmitkindern #schwarzwald #dreisamtal #hiking #geocaching #hiking #momof2 #instamom #blogger_de
  • Dieses pelzige Tierchen hab ich grade im Wald getroffen.  Wer weiß, was das ist? Oder was draus wird?

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