Es ist mal wieder Eiszeit bei mir im Blog. Ich hab letzte Woche ein Aprikosensorbet ausprobiert. Das Originalrezept funktioniert ohne Eismaschine und kommt (mal wieder) von Eatsmarter. Es schmeckt sehr fruchtig und frisch, braucht aber etwas mehr Zeit. Ich hab das Rezept ein kleines bisschen abgewandelt und keine Alkohol darin verwendet. Mein Tipp für die Zeitplanung: Wenn ihr nachmittags euer Aprikosensorbet essen möchtet, dann fangt direkt morgens schon an. Das Aprikosenmus muss abkühlen und das Sorbet braucht mindestens 3 Stunden, um eiskalt zu werden. Solltet ihr keine Eismaschine besitzen und von Hand rühren müssen (wie, erkläre ich euch später), dann plant für das Rühren mindestens zwei Stunden Zeit ein, bevor das Sorbet über Nacht in der Tiefkühltruhe frieren darf. Und hier kommt das Rezept:

Zutaten:

85g Zucker 130 ml Orangen-Aprikosen Saft 500g Aprikosen 1 Eiweiß

So wird das Aprikosenmus gemacht:

  • Zucker mit dem Saft zu einer Art Sirup einkochen lassen. Für die, die es noch nie gemacht haben: wenn die Flüssigkeit anfängt Blasen zu schlagen, dann solltet ihr den Herd runterschalten. Sonst kriegt ihr das gleiche wie ich: nämlich ziemlich viel Spaß beim Herd putzen ;-).
  • Aprikosen zu dem Sirup geben und kochen lassen bis die Früchte weich sind.
  • Alles mit dem Mixer pürieren.
  • Abschmecken. Wenn es euch nicht süß genug ist, dann nehmt noch etwas Zucker dazu.
  • Abkühlen lassen.
Wenn die Masse komplett abgekühlt ist, kanns weiter gehen:
  • Das Eiweiß steif schlagen und unter die Aprikosenmasse heben.

Und jetzt kommt das Aprikosensorbet:

Entweder ihr packt das Aprikosenmus in die Eismaschine. Dann seid ihr hier fertig und wartet einfach zwei bis drei Stunden, bis das Sorbet fertig ist. Wenn ihr keine Eismaschine habt, dann
  • füllt das Mus in eine flache Schale oder Schüssel
  • stellt es in die Tiefkühltruhe
In der ersten Stunde:
  • rührt das Mus alle 15 Minuten um
In der zweiten Stunde:
  • rührt das Mus mindestens alle 30 Minuten um
In der dritten Stunde:
  • rührt das angeforene Mus mindestens noch einmal um, besser ist zweimal.
Warum?
  • Wenn etwas gefriert, dann bilden sich ohne Bewegung sehr große Eiskristalle. Großkörnige Eiskristalle schmälern den Geschmack. Um die Eiskristalle so klein wie möglich zu halten, rührt die Eismaschine normalerweise solange das Eis, bis es gefroren ist. Je länger also gerührt wird, desto besser und cremiger wird das Sorbet.
  • Wenn wir keine Eismaschine verwenden, müssen wir öfters die Kühltruhe aufmachen und das Eis umrühren. Es sei denn, ihr habt einen ganzen Kühlraum und setzt euch im Eskimo-Outfit daneben. Dann könnt ihr das entstehende Eis auch während des ganzen Gefrierprozesses umrühren.
  • Die oben angegebenen Zeiten sind Richtwerte. Ich hab es so gemacht wie beschrieben und bin mit dem Ergebnis zufrieden.

Fazit:

Je mehr man rührt desto besser wird das Sorbet. Es schmeckt ganz wunderbar fruchtig und frisch. Dazu empfehle ein Vanilleeis oder Vanillesoße 🙂
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