Emma träumt von Schnee an Weihnachten. Als dann aber ihr Papa länger in Amerika bleiben muss, weil er beruflich noch zu tun hat, findet sie das gar nicht mehr so wichtig. Viel besser wäre es, wenn ihr Vater schon vor Heiligabend nach Hause käme und wie immer mit Emma und Mama zusammen Weihnachten vorbereiten würde.  Noch schlechter dran ist Gregor. Bei dem darf der Papa nämlich gar nicht zu Weihnachten kommen. Seine Eltern sind geschieden und die Mutter möchte auf keinen Fall Weihnachten zusammen feiern.

Emma findet das doof und schmiedet einen Plan, wie an Weihnachten doch noch alle Familien zusammen kommen können.

Emma und die Weihnachtsväter

Emmas Mutter hat eine kleine Frühstückspension. Hier ist Emma zuhause und trifft natürlich auch die Gäste, die hier übernachten. An Weihnachten feiert die Familie normalerweise zusammen mit den Gästen und Papa hilft bei den Vorbereitungen mit. Dieses Jahr ist aber alles anders, denn Papa kommt später von der Geschäftsreise nach Hause und zu allem Überfluss muss Mama auch noch ins Krankenhaus. Es ist zwar nix schlimmes, aber trotzdem müssen Emma und Gregor für ein paar Tage die Pension übernommen. Zum Glück hilft Emmas Tante aus, die eigentlich Hebamme ist und eine ziemlich nervöse Schwangere im Schlepptau hat.

Und auch sonst sind die Figuren in diesem schönen Kinderbuch sehr authentisch gehalten. Außer Emmas richtiger Tante gibt es noch eine "Esotante" die nur Körner isst (so grob wie möglich) und den Kindern zeigt, wie man meditiert. Und wir lernen die amerikanische Familie Kowalski kennen, die schon beim Frühstück alle nur in ihr Smartphone starren. Sie alle sind wunderbar kindgerecht skizziert und man kann sich an der ein oder anderen Stelle ein Lachen nicht verkneifen.

Wünsche werden wahr!

Gregor und Emma lernen zu meditieren und wünschen sich sehr, dass an Weihnachten alle Väter beim Fest dabei sind. Und Schnee wäre auch eine echt schöne Sache. Und da es ein Kinderbuch ist und wir uns alle so sehr ein Happy-End wünschen, passiert natürlich auch genau das. Allerdings muss Emma dafür einige Hürden nehmen und das ist alles gar nicht sooo einfach.

Buchige Fakten

Fazit und Bewertung

Emma und die Weihnachtsväter ist ein schönes Kinderbuch für die Vorweihnachtszeit.  Beim Lesen wird schnell klar: Geschenke sind nicht das wichtigste an Weihnachten, viel wichtiger ist, dass die Familie zusammen feiern kann. Das Buch nimmt sich eines schwierigen Themas an: Eltern, die in Trennung leben und bei denen der eine mehr Sorgerecht hat, als der andere. Diese Thematik finde ich persönlich aber nicht richtig gut gelöst. Deshalb hat  "Emma und die Weihnachtsväter" nicht so recht überzeugen können. Was ich hingegen sehr begeistert hat, sind die farbenfrohen und starken Nebenfiguren.

Deshalb gibts für "Emma und die Weihnachtsväter" starke 4 von 5 Lesekatzen.

😻😻😻😻

Vielen Dank an den Randomhouse Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionexemplar überlassen hat.

Ich wünsche euch eine schöne und entspannte Adventswoche. Und vor allem, dass alle eure Wünsche unterm Weihnachtsbaum wahr werden!

Eure Carola

PS: Am Freitag, den 21.12.2018 kommt der Kinderbuchadvent noch mal bei mir vorbei. Zu gewinnen gibt es dann gleich zwei Bücher aus dem Arisverlag in der Schweiz. Ich hoffe, ihr kommt dann wieder vorbei bei mir :-).

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