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Herd & Ofen

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[Rezension / unbezahlt] Habt ihr schon angefangen für die Advents- und Weihnachtszeit zu backen? Oder backt ihr St. Martins Gänse? Das heutige Buch heißt "Was uns schmeckt und was dahinter steckt". Und wer es liest, der bekommt einen sagenhaften neuen Einblick in die Welt des Backens. Wenn du also schon immer mal wissen wolltest, wie Hefe funktioniert, was der Unterschied zwischen Backpulver und Natron ist, was Gluten eigentlich sind, wie man Sauerteig macht und ob man Eier in die Gefriertruhe stecken kann - DANN bist du hier genau richtig. Denn dieses Buch verrät dir all das und noch viel mehr.

Und dazu gibts noch ein paar Extras: die Autorin Nikola Schwarzer (die übrigens aus Freiburg kommt) hat das Buch mit vielen Experimenten gespickt, die so interessant und einfach sind, dass man sie auch mit Kindern durchführen kann.

Am Wochenende hab ich ganz viel gebacken. Ich hatte so richtig Lust und Zeit den Ofen anzuwerfen und den ganzen Nachmittag ein Osterlämmchen nach dem anderen zu produzieren. Herausgekommen sind zwei verschiedene Sorten Lämmchen und noch ein paar leckere Muffins. Natürlich hatten wir Sonntag dann auch Besuch der die verschiedenen Variationen auch direkt verkosten konnte.

Die liebe Tanja von Tajfora hat mich dieses Jahr gefragt, ob ich an ihrer Adventsaktion Bloggers Weihnacht mitmachen möchte. Das ist ein Adventskalender, den Tanja jedes Jahr mit 24 neuen Blogs füllt und diese dann auf ihrem eigenen Blog vorstellt. Und ich hab natürlich sofort ja gesagt, denn Tanjas Blog ist wirklich ganz besonders und sehr lesenwert.

Tanja hat mir sehr interessante Interview-Fragen gestellt, die ihr heute bei Ihr auf dem Blog "Tafjora - Und noch ein Mama-Blog" nachlesen könnt. Im Interview zum Bloggers Weihnacht erfahrt ihr zum Beispiel, wie wir Weihnachten bei uns feiern, was für mich der schönste Blogbeitrag des Jahres war und welche Ereignisse 2017 mich besonders glücklich gemacht haben.

Bloggers Weihnacht

Ich liebe Heidelbeeren. Egal ob im Frühstück, im Müsli, im Käsekuchen oder als Muffin - Heidelbeeren sind meine allerliebsten Lieblingsbeeren.

Als Kind war ich mit meiner Großmutter im Wald. Von Hand haben wir die Blaubeeren gesammelt - ich hab natürlich viel mehr gegessen als gesammelt - und in kleinen Eimern nach Hause getragen. Das waren dann meistens so ein bis zwei Kilo. Und Zuhause gabs die erste Portion Heidelbeeren dann in einem Schüsselchen mit einer guten Portion Zucker oben drauf. Ich kann mich heute noch erinnern, wie gut das schmeckte, wie die reifen Beeren sich im Mund anfühlten und wie der Zucker zwischen den Zähnen knirschte. Eine wunderbare Kinderheitserinnerung, die mich immer wieder einholt, sobald ich irgendwie Heidelbeeren im Laden sehe.

Heidelbeeren - eine wunderbare Kindheitserinnerung

Ich hab das schon versucht - mit meinen Kindern. Wir haben im Supermarkt Heidelbeeren gekauft und mit Zucker bestäubt. Meine Kinder waren hin und weg und würden am liebsten jeden Tag die gezuckerten blauen Beerchen essen. Aber in meiner Erinnerung kommen die kultivierten Beeren natürlich geschmacklich nicht an das Original aus dem Wald heran.

Trotzdem sind die blauen Beeren in meiner Küche eine beliebte Zutat. Ich kenne inzwischen schon drei verschiedene Varianten Heidelbeer-Muffins. Und eine, die bisher fluffigste von allen, möchte ich heute mit euch teilen.

Heidelbeeren Muffins
Heidelbeer-Muffin: herrlich luftig mit vielen Früchtchen drin.

Rezept für Blueberry-Muffins

Zutaten - du brauchst:

  • 300g Mehl
  • 1 El Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 120g Butter
  • 200g Zucker
  • 2 Eier
  • 200 ml Milch
  • 2 Pckg. Bourbon Vanillezucker
  • 150g Heidelbeeren (geht natürlich auch aus der Tiefkühltruhe)
  • Puderzucker zum bestäuben

 

Zubereitung - so wirds gemacht

  1. Backofen auf 190 °C vorheizen. Muffinform einfetten oder mit Papierförmchen auslegen
  2. Butter schmelzen und mit dem Zucker schaumig schlagen. Nach und nach die Eier dazu geben und weiter schlagen.
  3. Vanillezucker und Milch unterrühren.
  4. Mehl mit Backpulver, Natron und Salz vermengen und nach und nach unter die Masse rühren bis einer schöner, gleichmäßiger Teig ensteht.
  5. Heidelbeeren dazu geben. Vorsichtig unterheben, damit die Beeren ganz bleiben.
  6. Muffinformen ungefähr bis zu 2/3 der Form befüllen.
  7. Im heißen Ofen ca. 20 Minuten backen.
Heidelbeer Muffins
Ideal für die Kaffee-Taffel, Geburtstage, Sonntage,... oder einfach nur so.

Wenn du sehr große Muffins bekommen möchtest, dann befüllst du die Muffinform bis zum oberen Rand. Dadurch treten sie dann oben über den Rand hinaus und bilden schöne Kuppeln.

Vor dem Servieren nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Vanille-Aroma - du hast die Wahl

Diese Muffins sind wirklich die fluffigsten und luftigsten Heidelbeer-Muffins die ich jemals gebacken habe. Zudem ist das Rezept wirklich sehr einfach nach zu machen.

Ich habe für das Rezept Vanillezucker verwendet, man kann aber auch Vanillearoma verwenden. Dann werden die Muffins noch intensiver im Geschmack. Richtiges Vanille-Aroma gibt es zum Beispiel von Dr. Oetker oder von Ostmann. Bitte lest dann die Packungsbeilage und die Angaben zur Verwendung. Bestimmt geht es aber auch mit echten Vanilleschoten. Meine Erfahrungswerte sind hier allerdings begrenzt, so dass ich an meinem Geburtstag nicht mit neuen Zutaten hantieren wollte.

Guten Appetit

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken.  Vielleicht schreibt mir der ein oder andere bei Gelegenheit einfach mal, wie das Rezept geworden ist und ob ihr auch so begeistert von diesen Heidelbeer-Muffins seid.

Viele Grüße

Eure Carola

Ich hab erst letzte Woche angefangen mit Chia zu experiementieren. Gut, im Müsli hatte ich es schon länger, aber auf die Idee mir einen Chia-Pudding selbst zu machen bin ich nicht gekommen. Sieht ja doch auf allen Bildern etwas glibbrig aus.

Diese Woche hats mich dann aber doch noch gepackt. Ich hab Chia-Pudding gemacht und gegessen. Und zwar jeden Morgen. Inzwischen liebe ich diesen Mix aus samtigem Joghurt-Chia-Glibber mit allerlei Toppings darauf.

Interessanterweise mag diese Kombination sogar mein Söhnchen, der sonst ja eher wenig mit gesunder Ernährung zu tun haben will. So schlecht kann es also nicht sein. Deshalb teile ich heute mit euch mein aktuelles Lieblingsrezept.

Chia-Pudding mit Heidelbeeren

Und so wirds gemacht

Am Vorabend die Chia-Samen in eine Schüssel geben und die Mandelmilch dazu. Umrühren, Abdeckung drüber und ab in den Kühlschrank. Dann sollte das ungefähr so aussehen:

Chia-Pudding
Chia-Pudding

Als erstes gebt ihr Joghurt und Honig dazu. Danach rühre ich den Chia-Pudding erstmal kräftig um, damit er ganz cremig wird und sich Joghurt und Honig gut unter den Chia mischen können. Danach kommen die gehackten Nüsse dazu.

Chia-Pudding
Joghurt, Honig und gehakte Nüsse - sieht doch schon echt lecker aus!

Im Anschluß kommt dann das Müsli und die Heidelbeeren dazu.

Chia Pudding
Chia-Pudding mit Joghurt, Nüssen, Honig, geröstetem Müsli und vielen Heidelbeeren

Damit das ganze auch ordentlich schmeckt, rühr ich es dann kräftig um, bis alle Zutaten gut vermengt sind. Ein wirklich wunderbares Frühstück, dass großartig schmeckt, lange satt macht und viele wichtige Nährstoffe enthält.

Guten Appetit.

Eure Carola 🙂

Fastenzeit und Diät hin oder her: die Kinder essen natürlich ganz normal weiter und es werden auch ihre Lieblingsgerichte weiterhin aufgetischt. Und weil das Töchterchen seit neustem ihre Liebe zum Backen entdeckt hat, gibts ab heute eine neue Kategorie in meinem Blog. In "Kinder am Herd" stelle ich euch regelmäßig neue Rezepte vor, die von den Kindern alleine oder mit minimaler Mithilfe von uns Erwachsenen selbst zubereitet werden können.

Heute machen wir den Anfang mit dem womöglich leckersten Waffelrezept der Welt.

Ich liebe chinesisches Essen. Mein Mann liebt auch chinesisches Essen. Unsere Kinder - Nicht. Hinzu kommt, dass mein Töchterchen auch noch keinen Reis mag. Diesen Herausforderungen stelle ich mich normalerweise Zuhause nicht und lasse es dann direkt bleiben. Chinesisch gibts im Restaurant wenn wir Eltern ohne Kinder unterwegs sind. Und gut. Und dann hab ich am Freitag ein neues Foodmagazin gekauft. FoodBoom heißt es und sieht (wie ich finde) unglaublich gut aus. Darin sind allerlei tolle Fotos mit allerlei tollen Rezepten. Die Zutatenlisten enthalten zwar Dinge, die ich nicht kenne, aber ich bin ja einigermassen experiementierfreudig. Davon lies ich mich (diesmal) nicht abschrecken. Und so hab ich mal wieder Chinesisch gekocht. Was dabei rauskam erzähle ich euch heute.

Geflügelfrikassee ist eines meiner absoluten Lieblingsessen. Schon als Kind war es immer das Gericht, was meine Mama für mich am Geburtstag kochen musste. Jedes Jahr aufs Neue. Ich glaube fast, dass das sogar noch so ging, als ich schon ausgezogen war. Ich liebe diese Soße mit dem Hähnchen und den Pilzen.

Jetzt koche ich das Gericht sehr oft selbst. Ich hab ein paar leichte Veränderungen vorgenommen, zum Beispiel nutze ich nur Brustfilet und kein ganzes Hähnchen. Das ist mir zu aufwändig, außerdem brauchen wir nicht so viel Fleisch. Außerdem brate ich die Pilze an bevor sie in die Soße kommen und füge zusätzlich Erbsen dazu. Aber ansonsten ist es immer noch das Originalrezept, das ich schon als Kind so gerne hatte.

Viel Spaß beim Nachkochen.

Heute verschenke ich ein Buch. Das passiert nicht allzuoft, weil ich generell lieber ein schönes, ungelesenes Buch im Schrank stehen habe, als es freiwillig wieder herzugeben. In diesem Fall mach ich aber mal eine Ausnahme. Dieses Buch wird niemals nicht auf meiner To-Read and To-do Liste landen. Denn ich und das Buch - wir passen einfach nicht zueinander.

Zuckerfrei - Die 40-Tage Challenge

Ich habe dieses wunderschöne, pinke Buch gekauft, weil ich wirklich dachte, dass ich in dieser Fastenzeit weniger Zucker und Süßigkeiten essen möchten. Oder dass ich vielleicht sogar generell ganz auf Zucker verzichten könnte. Es gibt da diverse Vorteile, die immer wieder proklamiert werden.
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