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Drinnen & Draußen

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Dieser Beitrag liegt schon etwas länger hier auf Halde. Ich hatte ihn geschrieben als es warm war. Und ich weiß schon gar nicht mehr, wann genau das war. Und dann dachte ich, dass ich ihn ja veröffentlichen kann, wenn das Wetter mal wieder so hübsch heiß und sommerlich ist. Daraus wurde aber irgendwie nix und es sieht auch kurzfristig nicht nach Sommerhitze aus. Tja, und jetzt publiziere ich halt ohne Sommerhitze. Einfach so!

Über kranke Kinder - und was man so macht, damit der Familie nicht die Decke auf den Kopf fällt.

Es war einmal... Sommer. Die Sonne strahlte vom blitzeblanken, blauen Himmel.  Hitze flirrte über die Straßen. Das Thermometer zeigte über 30 Grad.

Heute ist schon Tag 9 unserer wunderbaren Ferien. Die Kinder haben Freunde kennen gelernt und sind gerade ( um halb elf Abends) mit Käschern unterwegs um Junikäfer zu fangen. Zuvor waren wir den ganzen Tag am Strand und haben uns auf Luftmatratzen treiben lassen. Das Wasser ist leider noch sehr frisch und so haben wir auch im Sand viel zu tun. Wir bauen riesige Burgen, heben Wasserlöcher aus und sammeln nur die schönsten und größten Muscheln die wir finden können.

Das Söhnchen hat diese Woche Geburtstag und wird sieben Jahre alt. Und jedesmal wenn diese Zeit naht und wenn wir dann anfangen den Kindergeburtstag vorzubereiten, dann denken mein Mann und ich gerne darüber nach, was wir schon alles an den diversen Kindergeburtstagen erlebt haben.
Jedesmal lachen wir uns schlapp, denn wir haben mit unseren eigenen Kindern und auch mit anderen Kindergeburtstagen schon so einiges mitgemacht.

Heute erzähle ich euch mal unsere liebsten Geschichten, die größten Lacher und damit auch meine fünf Top-Kindergeburtstag-Fails. 

Sophie von kinderlachen & elternsachen hat eine Blogparade ins Leben gerufen. Sie möchte gerne wissen, wie man sich als Papa und Mama fit hält und wann man sich Zeit für Sport nimmt.  Wie das bei mir funktioniert lest ihr hier.

Der Sport und ich

Der Sport und ich: wir waren noch nie ein Dream-Team. Seid ich Mutter bin, hab ich zusätzlich die "Keine Zeit" Ausrede. Wie ich es trotzdem schaffe mich einigermassen regelmässig zu bewegen, das erzähl ich euch heute. Ich hab schon alle möglichen Varianten probiert, wie ich mich zu regelmäßigem Sport motivieren könnte. Als Kind war ich im Turnverein. Bis das dann doof war und ich nicht mehr hin wollte. Fahrradfahren, Rollschuhfahren, Joggen? Ich komm aus dem Schwarzwald - das war mir immer viel zu anstrengend mit all den Bergen und Tälern.

Nur wenig oder unregelmässiger Sport - der Schweinehund hatte gesiegt

Dann kam erst mal lange nichts. Als ich dann einen Job hatte, meldete ich mich zum ersten Mal in einem Fitnessstudio an. Anfangs ging ich ganz regelmäßig und war sehr motiviert. Als der Winter kam - und mit ihm dunkle und kalte Abende - hatte ich keine Lust mehr. Dieses Spielchen wiederholte ich dann nochmal und gab es dann auf. Sport war erstmal wieder gestrichen.

"Wald" ist für mich Inbegriff von Erholung und guter Laune. Ich bin großer Fan von "Im Wald laufen gehen". Und zwar nicht zum Joggen, sondern zum Wandern oder Walken. Manchmal geh ich auch spazieren, das ist dann quasi die Slow-Relax Variante ;-). Ich habe dabei viel Glück mit meiner Familie, die auch sehr gerne laufen und wandern geht. Oder sagen wir mal, die Kinder lassen sich noch leicht dazu überreden mit uns über Wurzeln und Steine zu steigen. Sie laufen meistens leichtfüßig und ohne Murren vor uns her alle Berge hinauf und danach wieder hinunter. Aber manchmal braucht es doch etwas mehr Motivation, um die Kinder "schon wieder in den Wald" zu locken.

Wald Spaziergang
Ein Waldspaziergang macht gute Laune
Dieses Wochenende waren wir mit Vorbereitungen für Fasnacht beschäftigt. Am Samstag hatte ein Freundin der Tochter etwas ganz besonderes vorbereitet: Eine Hexe von der Kirchzartener Narrenzunft kam zu Besuch und zeigte meinen Kindern, das auch unter dem "Häs" der Hexe ein ganz normaler, lieber Mensch steckt. Das hat den Hintergrund, dass meine Kinder eine wirklich unglaubliche Angst vor den Häs-Trägern haben (Das Häs = die Verkleidung der Zunftzugehörigen. Die Zunft = der Fasnachtsverein) . Da die Freundin der Tochter aber in einer Fasnachtsgruppe ist und sich wünscht, dass meine Kinder keine Angst mehr haben, hat sie kurzerhand einen Termin mit einer Hexe aus der Zunft gemacht. Und die hat sich dann vor versammelter Mannschaft vom normalen Mädchen in eine Hexe verwandelt. Dazu hat sie die Hexenkleidung über ihre normale Kleidung gezogen. Erst die Bluse, dann den Rock und danach die schöne, etwas gruslige Holzmaske.
Kirchzartener Hexe
Kirchzartener Hexe. Quelle: Badische Zeitung
Heute erzähle ich euch mal ein bisschen was übers Kneten. Das Kneten ist nämlich die allerliebste "schlecht-Wetter-drinnen-Beschäftigung" des Söhnchens. Schon im Kindergarten fand er kneten toll. Jetzt in der Schule knetet die Klassenlehrerin mit den Kindern bunte Buchstaben und Zahlen, die dann von allen Kindern bestaunt werden dürfen. An solchen Tagen kennt die Begeisterung keine Grenzen ;-).
Pizza kneten
Pizzeria, Bäckerei oder lieber Eisdiele? Mit Knete können Kinder alles machen.
Direkt zum Jahresanfang möchte ich mit einer kleinen Blogparade starten. Das Thema ist: "Stell dir vor, du hast spontan Freizeit: Was machst Du als Erstes?". Und mit Freizeit meine ich nicht, dass die Kinder mal für ein oder zwei Stunden bei ihren Freunden sind. Nein, ich möchte gerne wissen wie ihr eure Zeit verbringt, wenn die Kinder zwei, drei oder auch mehrere Tage nicht da sind. Oder vielleicht plant ihr ja euch einen Kurzurlaub oder ähnliches und die Kinder sind deswegen ein paar Tage außer Haus? Auf das Thema komme ich, weil meine Kinder demnächst zwei Tage bei ihrer Oma sind. Das war im Vorfeld von Weihnachten zwar schon angesprochen worden, aber es war nicht ganz klar ob der Besuch auch wirklich stattfinden kann. Normalerweise arbeite ich immer, wenn die Kinder bei Oma sind - oder sagen wir lieber, die Kinder gehen zur Oma, damit ich arbeiten gehen kann. Aber diesmal ist alles anders. Und da mein Mann nicht Zuhause ist, hab ich zwei Tage lang komplett Sturmfrei. Freizeit. Ich kann quasi machen was ich will. Unglaublich!
Stapel ungelesener Bücher
Ich hab noch jede Menge Bücher, die ich lesen möchte.

Aber jetzt mal im Ernst - was will ich überhaupt?

Als die Kinder noch klein waren, da war das überhaupt gar keine Frage. Ich war ständig dauermüde, oft auch total erschöpft, litt regelmäßig an Eisenmangel und was weiss ich nicht noch alles. In dieser Zeit war total klar, was zu tun ist, wenn irgendjemand sagte: "Hey, ich nehm dir die Kinder ein paar Minuten, Stunden, Tage ab!" Schlafen, nichts als Schlafen. Schlafen war das allertollste, mein Bett war quasi alles was ich wollte.
Wir sind zu viert - zwei Erwachsene, zwei Kinder - zwischen Weihnachten und Neujahr im Europa Park in Rust. Bei super sonnigem Wetter und strahlend blauem Himmel steigen wir am Europa Park Parkplatz aus - nur um schnell noch mal ins Auto zu kriechen und allen eine Thermoleggins anzuziehen. Das am meisten genutzte Wort heute ist "kalt". So wie in:
  • "Mir ist kalt!"
  • "Ganz schön kalt heute!"
  • "Die Pommes sind schon kalt!"
  • "Meine Füße sind so kalt, dass sie kribbeln!"
  • "Ich steh keine 50 Minuten an der Achterbahn an, es ist viel zu kalt!" oder
  • "Lasst uns in eine Show reingehen, da ist es nicht so kalt!"
EuropaPark von Oben
Ein Teil des Europa Parks von oben.
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