Melanie von Glücklichscheitern.de hat eine hochinteressante Blogparade aufgesetzt, an der ich sehr gerne teilnehme: Arbeitsorganisation im Homeoffice - Wie macht ihr das eigentlich?

Arbeitsorganisation im Homeoffice - ja, wie macht man das eigentlich?

Wie ich finde eine extrem interessante Frage. Vor allem für Eltern mit Kindern, die so... sagen wir unter sechs Jahren alt sind. Meine sind ja glücklicherweise schon etwas älter, deshalb ist Homeoffice ganz unproblematisch. Wenn ich Zuhause arbeite - und das tue ich zum Beispiel, wenn die Kinder krank sind - dann kann ich davon ausgehen, dass ich mindestens zwei Stunden von den Kindern nichts zu hören bekomme. Dann mach ich eine kleine "Das Kind braucht jetzt meine Aufmerksamkeit"-Pause. Und dann gehts weiter. Das klappt so natürlich nicht immer, aber immer häufiger.

Homeoffice - alles eine Frage der Organisation?

Das war aber nicht immer so. Als die Kinder noch ganz klein waren, wäre an Homeoffice gar nicht zu denken gewesen. Arbeiten solange die süßen Kleinen im Haus sind? Pustekuchen. Wenn ich daheim war, konnte ich allerhöchstens ein paar E-Mails lesen, ein oder zwei ganz dringende Mailings beantworten und ansonsten kümmerte ich mich um das Kind. Das war aber auch nie ein Problem: wir haben Omas, die sich immer und gerne und unsere kleinen Patienten kümmern, sobald sie nicht mehr Mama-krank waren, deshalb hielten sich die Homeoffice-Tage mit wirklich kranken Kindern in Grenzen. Ich war ein bis zwei Tage zu Hause, spätestens am dritten Tag organisierten wir jemand anderen für die Betreuung.

Elektronische Oma oder Nachtschicht?

Zugegeben, wenn dringende Projekte anstanden, setzte ich das hustende Kind auch  mal für zwei bis drei Folgen "Emily Erdbeer" vor den Fernseh (Darf ich das sagen? Macht ihr das auch?). Hilft ja nix, manchmal muss die Arbeit eben fertig werden. Dringende Termine lassen sich eben nicht einfach verschieben, nur weil meine Kleine Fieber hat. Telefonate lassen sich auch nicht einfach auf den Abend verschieben, denn da arbeiten alle anderen Leute nicht mehr.

Glücklicherweise weist mein Biorhythmus abends eine ziemlich lange Konzentrationsphase auf. Das geht so ab 17 Uhr los und hält dann meistens bis mindestens 22 Uhr. Das hilft mir jetzt beim Bloggen und früher, als ich vertraglich ein paar Stunden von Zuhause arbeitete konnte ich meine Arbeitszeit dahin verlagern. Aber das macht man ja nun auch nicht jeden Tag und um ehrlich zu sein leidet natürlich auch die Beziehung unter der abendlichen Arbeiterei.

Die Kinder sind betreut oder in der Schule - dann kann ich arbeiten!

Inzwischen mache ich ganz gerne auch einfach mal so Homeoffice - ohne kranke Kinder. Das hilft mir, in aller Ruhe konkrete Aufgaben abzuarbeiten, wenn es im Büro wieder mal wieder turbulent wird. Bei uns in der Firma ist das ein gängiges Model und darüber bin ich sehr froh.

An solchen Tagen rühre ich keinen Finger für den Haushalt. Ich tue so, als wäre ich im Büro. Ich mache die Kaffeemaschine an, trinke ein bis zwei Tassen Espresso, schnippel mir zwischendurch mal einen Apfel und mach allerhöchstens dem Briefträger die Türe auf, wenn ich ein Paket erwarte. Den Rest der Zeit arbeite ich, bis Mittags die Kinder von der Schule kommen.

Die Kids merken meistens gar nicht, dass ich den ganzen Vormittag Zuhause war, weil immer noch alles da liegt, wo sie es morgens fallen gelassen haben.

Fazit: Jeder so, wie er kann und will!

Es ist mir bis heute schleierhaft, wie Mütter mit kleineren Kindern es schaffen wirklich produktiv zu arbeiten, während die Kinder wach sind und kein anderer Erwachsener zur Stelle ist. Ich habe zum Beispiel Bekannte, die morgens sehr früh aufstehen, während die Kleinen noch schlafen. Andere nutzen jede Minute Mittagsschlaf ihrer Kinder, um die Arbeit erledigen zu können. Beides wäre für mich undenkbar gewesen.

Ich denke, Homeoffice ist eine sehr flexible Zone, die sich jeder für sich so einrichten muss, wie es für ihn oder sie am Besten ist. Es gibt keine Patentrezepte und vieles muss man einfach ausprobieren. Dabei gibt es bestimmt noch mehr interessante Modelle.

Alle Beiträge zum Thema werden bei Melanie direkt unter der Blogparade verlinkt: Hier nochmal der Link dazu: Arbeitsorganisation im Homeoffice-Elternedition!

Ich bin schon sehr gespannt auf weitere Beiträge dieser Blogparade. Es ist wirklich spannend zu erfahren, wie andere Eltern damit umgehen.

Eure Carola

3 thoughts on “Blogparade: Arbeitsorganisation im Homeoffice – gibts da ein Patentrezept?”

  1. Man muss sich seine Arbeit natürlich einteilen. Wenn man Verwandtschaft hat, die einem helfen die Kleinen zu betreuen und man kann in der Zeit arbeiten, dann ist das natürlich perfekt.

  2. Hey,
    Danke Die fürs Mitmachen an der Blogparade! Meine Kinder sind ja noch „klein“ und außerhalb der Betreuungszeiten brauche ich wirklich nicht dran zu denken, zu arbeiten wenn sie hier rumwuseln. Ich weiß auch nicht, wie andere das schaffen. Es sei denn ich mache die „elektronische Oma“ (schöne Bezeichnung) an, dann gehts. Aber man kann sie dort ja auch nicht stundenlang parken, also geht in den Ferien nur das Nötigste und am Wochenende probier ichs erst gar nicht…

    1. Hi Melanie,
      ja das versteh ich total. Das war bei mir auch nicht anders. Aber das wird alles besser. Wenn sie dann mal im Kindergarten sind, dann ist auch bisschen mehr Luft und sie sind auch besser ausgelastet (fand ich). Dann kommt man als Mama mal wieder zu anderen Sachen außer zu… Mama-Sachen halt 😉
      viele liebe Grüße
      Carola

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Den Link gibt's in der Bio. Und wenn ihr noch weitere Tipps für mich habt, dann immer her damit. Ich freu mich arg.

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